Erbrecht

Mit dem Tod des Erblassers beginnen für die Erben die Formalitäten. Wenn die Erbfolge geregelt ist und alles in einem ordentlichen Dokument hinterlegt wurde, scheint alles problemlos zu sein.

Als einzige Kanzlei in Wolfsburg mit zwei Fachanwälten für Erbrecht beraten wir Sie kompetent bei allen Fragestellungen vor oder nach dem Erbfall.

Das Erbrecht an sich mag nicht kompliziert sein. Eine fachanwaltliche Unterstützung vermeidet jedoch mögliche Komplikationen. Silke Rahmann und Heino Kuba aus der Kanzlei Waschke Kuba Zimmermann sind beide jeweils Fachanwalt für Erbrecht. Sie können Ihnen helfen. Kleinigkeiten und Feinheiten des Erbrechts sind ihre Spezialität.

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Was ist mit dem Erbrecht gemeint?

Die Dinge für den Tod und die Zeit danach regeln

Das Erbrecht, also das Recht zu erben und zu vererben, ist im Grundgesetz verankert. Jeder Mensch hat das Recht darauf. Ein wichtiger Begriff ist die gesetzliche Erbfolge. Sie tritt immer dann in Kraft, wenn kein Erbvertrag vorliegt. Hierbei können nur natürliche Menschen erben. Der Fiskus, also der Staat, tritt nur in wenigen Fällen in die Erbfolge. Dies geschieht, wenn sich kein Angehöriger meldet oder alle Erben das Erbe ausschlagen.

Wo ist das Erbrecht geregelt?

Das Erbrecht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) niedergelegt. Dort belegt es ein eigenes Buch, nämlich das letzte, also das 5. Buch.

Wer ist für die Formalitäten zuständig?

Wenn ein Mensch stirbt, muss als Erstes der Tod festgestellt werden. Dies kann nur durch einen Arzt erfolgen. Der Totenschein wird vom diensthabenden Arzt ausgestellt. Um die Sterbeurkunde zu erhalten, muss dieser beim zuständigen Standesamt eingereicht werden.

Um eine Erbschaft antreten zu können, wird ein Erbschein benötigt. Für die Ausstellung ist das Nachlassgericht zuständig. Es sitzt in dem Amtsgericht, in dessen Zuständigkeit der letzte inländische Wohnsitz fällt. Befand sich der letzte Wohnsitz im Ausland, ist das Amtsgericht Berlin-Schöneberg örtlich zuständig.

Welches Erbrecht ist ausschlaggebend?

An erster Stelle steht das Testament oder der Erbvertrag des Verstorbenen. Dieser tritt mit der Bestätigung des Todes in Kraft. Der Erblasser bestimmt, wer etwas bekommt. Der Pflichtteil muss allerdings auf jeden Fall an alle Erbberechtigten gehen. Er kann nur in sehr strengen Fällen, z. B. einer vorangegangenen Morddrohung, ausgenommen werden.

Liegt kein Testament vor, tritt, wie oben beschrieben, die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Sollte keiner einen Anspruch auf das Erbe erheben, tritt der Fiskus als Erbe an.

Ein Fachanwalt für Erbrecht kennt diese Gesetze genau und weiß, wo Lücken entstehen können.

Kann das Erbe verjähren?

Der Pflichtteil ist ein Anspruch des Erben. Dieser kann nach einer gesetzlichen Frist verjähren. Allerdings muss der Erbe Kenntnis vom Tod des Erblassers haben. Dann beginnt eine Drei-Jahresfrist zu laufen. Innerhalb dieser Frist muss sich der Erbe melden. Nach Ablauf ist der Anspruch auf den Pflichtteil erloschen.

Wer kann erben?

Erben kann jede natürliche Person. Der Erblasser kann jede Person als Erben einsetzen, die er möchte. Dabei spielt es keine Rolle, ob er mit der Person verwandt ist. Eine solche Regelung sollte allerdings mit einem Fachanwalt für Erbrecht besprochen werden. Besonders wenn ein Paar nicht verheiratet ist, kann es nach dem Tod zu Streitigkeiten kommen. Ein Anwalt kennt die richtigen Lösungen, damit dies nicht passiert.

Es ist nicht leicht, sich vor dem Tod Gedanken darüber zu machen. Wenn Sie sich jedoch mit dem Thema beschäftigen, merken Sie die Wichtigkeit. Unsicherheit ist nicht schlimm. Nehmen Sie die Hilfe der Kanzlei Waschke Kuba Zimmermann an. Dort stehen Ihnen zwei Fachanwälte für Erbrecht zur Verfügung.

Vor dem Erbfall beraten wir Sie insbesondere

  • bei der Abfassung von maßgeschneiderten Testamenten
    – Wir sorgen dafür, dass ihr Testament aktuell bleibt und regelmäßig an veränderte Umstände angepasst wird
  • bei der Gestaltung von Übergabeverträgen
    – Wie können bereits zu Lebzeiten Vermögenswerte im Wege vorweggenommener Erbfolge übertragen werden?
  • zu Fragen der Auswirkungen von lebzeitigen Zuwendungen auf den späteren Erbfall

 

Nach dem Erbfall beraten wir sie insbesondere zu folgenden Fragestellungen:

  • Was ist nach dem Erbfall zunächst zu tun?
  • Welche Rechte stehen Ihnen als Erbe, Miterbe, Vermächtnisnehmer oder Pflichtteilsberechtigter zu?
  • Welche Aufgaben und Pflichten hat der Testamentsvollstrecker zu erfüllen?